Tauchausflug nach Rostock

Zum Antauchen 2016 haben wir ein abwechslungsreiches Programm gesucht, damit jede Ausbildungsstufe auf ihre Kosten kommt. Und so schlugen wir am Sonntag morgen in Rostock beim Divecenter Hohe Düne auf. Christian und Dana empfingen uns freundlich und übergaben uns Karren, um das Equipment vom Parkplatz zur Basis in der Marina zu transportieren. Hier erwarteten uns großzügige Umziehräume und ein gemütlicher Aufenthaltsraum. Beim Kaffee ging es für Marco, Frank, Julia und Elmar ans Briefing. Susanne wollte nicht tauchen und zog einen Bummel durchs nahe Warnemünde vor. Erste Station sollt der „Schlepper“ sein.

Das Wrack liegt ca. 15 Bootsminuten entfernt. Am Ankertau ging es auf 9 Meter. Vor uns baute sich das massive Stahlgerüst auf. Das 100 Jahre alte Schiff liegt auf ebenem Kiel und ist bis zum Deck erhalten. Man kann in die Laderäume abtauchen und in das Innenleben hineinleuchten. Die gute Sicht von rund 8 Metern kam uns entgegen. Wir erkannten viele Details und sahen sogar einen Seehasen. Ein sehenswertes Wrack.

Wieder an der Basis wärmten wir uns bei Kaffee und Klönschnack auf. Die Sonne meinte es gut mit uns. Als nächstes wollten wir zum Riff Nienhagen auslaufen. Hierbei handelt es sich um eine biologische Forschungsstation, für die in 12 Metern Tiefe mit Betonkrampen und Stahlrahmen ein künstliches Hartsubstrat geschaffen wurde. Die See frischte auf – wir sind dennoch abgetaucht. Bei maximal 3 Metern Sicht kein Vergnügen. Dieses Areal muss man unter anderen Bedingungen betauchen. Immerhin wissen wir jetzt, dass das „Riff” so groß ist, dass es ohnehin mehrere Tauchgänge erfordert.

Langsam ging ein wunderbarer Tauchtag zu Ende. Wir packten ein und tauschten auf der Heimfahrt die Erlebnisse aus. Großr Respekt gebührt heute Julia – die beide Tauchgänge halbtrocken absolviert hat!

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