Surendorf

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Adresse
Zum Kurstrand 3
Surendorf
Schleswig-Holstein

24229
Deutschland


Für ATH-Veteranen ein alter Hut – doch für viele einer der besten Spots in der deutschen Ostsee. In Surendorf wurden im Zweiten Weltkrieg Torpedos getestet, bis die etwa 300 Meter lange Anlage nach Kriegsende gesprengt wurde. Seit jeher gilt: Das Gelände ist militärisches Schutzgebiet, doch außerhalb der Betonnung wird das Tauchen von der Marine geduldet.

Traditionell absolviert man den Strandmarsch zu Fuß. Wer es bequem mag, kann sich auch von der ansässigen Basis zur Riffspitze fahren lassen. Wir entscheiden uns für die Eigen-Erkundung. Nach etwa zehn Minuten flösseln und Überwinden einer Sandbank nehmen wir Kurs und tauchen ab. Nach einigen Minuten über Seegras zeichnen sich vor uns die ersten Konturen ab. Schon bald reihen sich Betonfragmente und Überhänge aneinander. Dazwischen ragen Duckdalben bis zur Wasseroberfläche oder verlieren sich Trägerkonstruktionen in der Weite. Mit Glück kann man diesen Anblick bei über zehn Metern Sichtweite auf sich wirken lassen. Es geht aber auch ganz anders. Surendorf ist ein Spot, den man immer wieder neu entdeckt. Dieses mal sehen wir in schmalen Kammern kapitale Dorsche und Seeforellen. Beim Durchtauchen der Durchgänge finden wir uns plötzlich mitten im ‘Riff’ wieder. Man muss hier sehr auf seine Orientierung achten, denn das viele Metall der Armierungen lenkt den Kompass ab. Auf den bunt bewachsenen Brocken tummeln sich Aalmuttern, Butterfische, Seenadeln und Klippenbarsche. In einer kleinen Höhle entdecken wir sogar eine Goldmaid, den farbenprächtigsten Ostseefisch. Für eine Gesamt-Umrundung können hier gut 70-80 Minuten veranschlagt werden. Oder man lässt sich eben per Boot zur Riffspitze fahren.

Auf Anfrage kann von hier übrigens auch die „Schute Hohenhain“ angefahren werden.

Kontakt: www.scubalu.de

 

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