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	<title>Olaf &#8211; ATH</title>
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	<description>Aquanautic-Taucher Hamburg e.V.</description>
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	<title>Olaf &#8211; ATH</title>
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	<item>
		<title>Südnorwegen</title>
		<link>https://ath-ev.de/suednorwegen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Olaf]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 13 Nov 2019 09:36:46 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Tauchreisen]]></category>
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					<description><![CDATA[Haben wir auch nichts vergessen? Genügend Lebensmittel, Tauch- und Fotoequipment (ohne Gewichtsbegrenzung), Kleidung, Geld und EC-Karte, Fährticket? Ja, alles dabei. So ging es morgens um 04.30 Uhr mit voll beladenem Auto Richtung Norwegen. Von Hamburg quer durch Dänemark zum Fähranleger Hirtshals in 5 ½ Stunden. Von dort mit der Schnellfähre in 3 Stunden über den... <div class="link-more"><a href="https://ath-ev.de/suednorwegen/">Weiterlesen</a></div>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Haben wir
auch nichts vergessen? Genügend Lebensmittel, Tauch- und
Fotoequipment (ohne Gewichtsbegrenzung), Kleidung, Geld und EC-Karte,
Fährticket? Ja, alles dabei. So ging es morgens um 04.30 Uhr mit
voll beladenem Auto Richtung Norwegen. Von Hamburg quer durch
Dänemark zum Fähranleger Hirtshals in 5 ½ Stunden. Von dort mit
der Schnellfähre in 3 Stunden über den Skagerrak bis Kristiansand.
In Norwegen mit dem Auto noch eine halbe Stunde bis Skottevik
FerieSenters.</p>



<figure class="wp-block-image"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="1126" height="751" src="http://neu.ath-ev.de/wp-content/uploads/2019/11/olaf_norwegen_1.jpg" alt="" class="wp-image-592" srcset="https://ath-ev.de/wp-content/uploads/2019/11/olaf_norwegen_1.jpg 1126w, https://ath-ev.de/wp-content/uploads/2019/11/olaf_norwegen_1-420x280.jpg 420w, https://ath-ev.de/wp-content/uploads/2019/11/olaf_norwegen_1-744x496.jpg 744w, https://ath-ev.de/wp-content/uploads/2019/11/olaf_norwegen_1-768x512.jpg 768w, https://ath-ev.de/wp-content/uploads/2019/11/olaf_norwegen_1-680x455.jpg 680w, https://ath-ev.de/wp-content/uploads/2019/11/olaf_norwegen_1-960x640.jpg 960w" sizes="(max-width: 1126px) 100vw, 1126px" /></figure>



<p>Dort
angekommen wurden wir von Klaus in Empfang genommen. Klaus ist die
gute Seele des Skottevik FerieSenters (www.skottevik.no) und kümmert
sich um alle Belange der Gäste.  Er wies uns die vorreservierten
Appartements ein und informierte über die Abläufe der weitläufigen
Anlage. Am Abend kam Tom, der norwegische Basisleiter. Er gab uns ein
ausführliches Briefing über die Basis, Lagerung des eigenen
Equipments in den abschließbaren Räumen der Basis und den
Tauchbetrieb. Tauchplatzkarten und Beschreibungen von den Wracks
können in der Basis eingesehen werden.</p>



<p>Unsere
Appartements befinden sich direkt am Wasser neben der Tauchbasis in
typisch südnorwegischen Holzhäusern. Sie verfügen über zwei bis
drei Schlafzimmer und können mit vier bis sechs Personen belegt
werden. Die weitere Ausstattung: Duschbad, Wohn-, Esszimmer, TV,
offene Küche.</p>



<p>In dem Hof,
vor den Häusern, stehen Grillplätze für jeden zur Verfügung.</p>



<p>Am nächsten
Morgen trafen wir uns um 10.00 Uhr an der Tauchbasis im FerieSenters.
Wir wollten das Haus Riff erkunden. Anziehen, Sprung ins Wasser,
abtauchen. Auf einer Tiefe von 8 Metern, auf dem sandigen Untergrund
tummelten sich massenweise verschiedene Arten von Plattfischen und
Grundeln. Wir tauchten über diesen und fühlten uns dabei von sehr
vielen Fischaugen aus dem Sand beobachtet. Es ging weiter entlang
einer schönen, mit Kelb und Braunalgen bewachsenen Felswand, Die
Algenwälder wiegen sich in der leichten Strömung hin und her.
Dazwischen befinden sich Seesterne, Seenadeln, Taschenkrebse und
Nacktschnecken.</p>



<figure class="wp-block-image"><img decoding="async" width="1091" height="728" src="http://neu.ath-ev.de/wp-content/uploads/2019/11/olaf_norwegen_3.jpg" alt="" class="wp-image-594" srcset="https://ath-ev.de/wp-content/uploads/2019/11/olaf_norwegen_3.jpg 1091w, https://ath-ev.de/wp-content/uploads/2019/11/olaf_norwegen_3-420x280.jpg 420w, https://ath-ev.de/wp-content/uploads/2019/11/olaf_norwegen_3-744x496.jpg 744w, https://ath-ev.de/wp-content/uploads/2019/11/olaf_norwegen_3-768x512.jpg 768w, https://ath-ev.de/wp-content/uploads/2019/11/olaf_norwegen_3-680x455.jpg 680w, https://ath-ev.de/wp-content/uploads/2019/11/olaf_norwegen_3-960x640.jpg 960w" sizes="(max-width: 1091px) 100vw, 1091px" /></figure>



<p>Das Haus Riff
liegt geschützt in einer Schäre und bietet Tiefen von 4 Metern
(Seegraswiese) bis ca. 17 Meter an der Außenkante. Während mehrerer
Tauchgänge sahen wir Schwärme von Makrelen, viele kleine
Seeskorpione, Kuckucksfische, Pollack, Heilbutt und Dorsch.</p>



<figure class="wp-block-image"><img decoding="async" width="1039" height="780" src="http://neu.ath-ev.de/wp-content/uploads/2019/11/olaf_norwegen_4.jpg" alt="" class="wp-image-595" srcset="https://ath-ev.de/wp-content/uploads/2019/11/olaf_norwegen_4.jpg 1039w, https://ath-ev.de/wp-content/uploads/2019/11/olaf_norwegen_4-420x315.jpg 420w, https://ath-ev.de/wp-content/uploads/2019/11/olaf_norwegen_4-744x559.jpg 744w, https://ath-ev.de/wp-content/uploads/2019/11/olaf_norwegen_4-768x577.jpg 768w" sizes="(max-width: 1039px) 100vw, 1039px" /></figure>



<p>Nach dem
Tauchgang entstiegen wir den Fluten über eine Leiter. Hier an der
Basis befindet sich eine Dusche zum bequemen Abspülen. Für ABC,
Fotoausrüstung und Lungenautomaten stehen separate Behältnisse zum
Spülen bereit.</p>



<p>Tom
(www.kdykk.no) bietet regelmäßige Ausfahrten mit seinen zwei
starken angetriebenen Tauchboot Motoren an und erreicht zügig,
Tauchplätze für die „Naturfreunde“. Für die Wrack-Freunde
werden z. B. die Wracks „Mosel“, „Gudrun“, „Tom B.“ und
„Seattle“ angefahren.</p>



<p>Wir haben uns
für das Wracktauchen vom Land aus entschieden. Nach einer
45-minütigen Autofahrt zum Flughafen Kyevik kamen wir am Tauchplatz
an. Dieser Platz ist nicht ausgeschildert und schwer zu finden.
Informationen zum Wrack und die Wegbeschreibung haben wir in der
Tauchbasis erhalten. An diesem Tauchplatz haben wir das Flugboot
Dornier DO24 betaucht.</p>



<p>Dieses
deutsche Flugboot hatte ursprünglich eine Flügelspannweite von 27,
eine Länge von 22 und eine Höhe von 6 Metern. Es hat den Flughafen
nicht erreicht, weil es von britischen Flugzeugen am 22.04.1945
versenkt wurde. Dabei zerbrach es in vier Teile. Diese befinden sich
in 25 – 32 Metern Tiefe. Das Wrack ist durch eine Boje markiert,
ca. 60 Meter vom Ufer entfernt.</p>



<p>Dort
angekommen tauchten wir am Referenzseil auf 32 Meter ab. Geplant war,
alle vier Teile zu betauchen. Da diese nicht in Sichtweite
voneinander entfernt liegen, hatten wir die Koordinaten vorher auf
Schreibtafeln notiert. Wir sahen zwei von drei gut erhaltene
Neun-Zylinder-Sternmotoren. Weiter ging es zur Flugzeugkanzel mit
einer Vorrichtung für einen MG-Schützen. Der dritte Teil bestand
aus einem Flügelende, zuletzt erreichten wir einen weiteren
Flügelteil mit dem dritten Sternmotor. Von dort gelangten wir zur
Steilwand, an der wir austauchten und unseren 45-minütigen Tauchgang
beendeten.</p>



<p>Wer nicht
tauchen möchte hat viele Ausflugsmöglichkeiten. Hier nur einige
Tipps: Paddeln in der Schärenlandschaft oder über die Felsen
entlang der Küste wandern (die des FerieSenters ist ca. 2 Km lang).
Kristiansand, Norwegens sechstgrößte Stadt, mit schönen
Hafenanlagen, Fußgängerzonen, großem Fischmarkt und die Festung
ist 24 Km entfernt. Noch einige Kilometer weiter liegt das
Kanonenmuseum mit der zweitgrößten Kanone der Welt.</p>



<figure class="wp-block-image"><img loading="lazy" decoding="async" width="1126" height="845" src="http://neu.ath-ev.de/wp-content/uploads/2019/11/olaf_norwegen_5.jpg" alt="" class="wp-image-596" srcset="https://ath-ev.de/wp-content/uploads/2019/11/olaf_norwegen_5.jpg 1126w, https://ath-ev.de/wp-content/uploads/2019/11/olaf_norwegen_5-420x315.jpg 420w, https://ath-ev.de/wp-content/uploads/2019/11/olaf_norwegen_5-744x558.jpg 744w, https://ath-ev.de/wp-content/uploads/2019/11/olaf_norwegen_5-768x576.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 1126px) 100vw, 1126px" /></figure>



<p>Fazit nach
einer Urlaubswoche:</p>



<p>Skottevik hat
viel zu bieten. Sehr schöne Landschaft, interessante Tauchplätze,
sportliche Aktivitäten, Erholung und Entspannung und vieles mehr.</p>



<p>Olaf
Rieckhoff</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>SK Süßwasser-Biologie</title>
		<link>https://ath-ev.de/sk-suesswasserbiologie/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Olaf]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 27 Jul 2017 21:08:25 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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					<description><![CDATA[Die Theorie, geleitet von Tauchlehrern und Umweltreferenten fand im DUC-Heim am Hohendeicher See statt. An diesem Wochenende wurde uns sehr viel Theorie vermittelt und bei zwei Tauchgängen sollten wir biologische Erkenntnisse sammeln. Nach der Vorstellungsrunde der 13 Teilnehmer und Referenten kamen wir gleich zum ersten Thema: Die verschiedenen See-Typen und ihre Besonderheiten. Da wir am... <div class="link-more"><a href="https://ath-ev.de/sk-suesswasserbiologie/">Weiterlesen</a></div>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die Theorie, geleitet von Tauchlehrern und Umweltreferenten fand im DUC-Heim am Hohendeicher See statt. An diesem Wochenende wurde uns sehr viel Theorie vermittelt und bei zwei Tauchgängen sollten wir biologische Erkenntnisse sammeln. Nach der Vorstellungsrunde der 13 Teilnehmer und Referenten kamen wir gleich zum ersten Thema: Die verschiedenen See-Typen und ihre Besonderheiten.</p>
<p>Da wir am Hohendeicher See waren, wurde dieser erst einmal vorgestellt: Die Geschichte und der Lebensraum am See. Von den Uferzonen über den Gewässerboden bis zu den Tiefzonen gibt es viele Lebensformtypen der Süßwassertiere, Insekten und Wasserpflanzen. Diese sollten wir beim heutigen, ersten Beobachtungstauchgang erforschen. Nach dem Tauchgang sprachen wir über Tiere und Pflanzen, die wir im See sahen: Viele kleine Hechte und Schwärme von Flussbarschen, Teich- und Dreikantmuscheln. Viele der gesehenen Pflanzen konnten wir namentlich noch nicht zuordnen. Dank unserer Referenten wussten wir schon bald, dass es sich u. a. um Armleuchteralgen, Laichkraut, Wasserpest und Tausendblatt gehandelt hatte.</p>
<p>Im See soll es auch Karpfen, Stichling, Aal und Plötze geben. Vielleicht entdecken wir sie ja bei unserem nächsten Tauchgang? Über Themen wie Nahrungskreislauf, Stoffkreislauf, Nahrungskette und die jahreszeitlichen Veränderungen der Wasserschichten im See kamen wir zu den Bewohnern des Süßwassers, die eingeteilt werden in: Pflanzen, Tiere, Schwämme, Würmer, Weichtiere, Moostierchen, Insekten, Käfer und Fische. Am nächsten Morgen wurde ausführlich über Kleinstlebewesen referiert.</p>
<p>Bei den Libellen findet die Befruchtung während des Fluges statt. Danach legt das Weibchen die Eier in einem Gewässer ab. Aus den Eiern werden Libellenlarven, die sich ca. drei Monate von Mückenlarven und Kleinkrebsen ernähren. Das Schlüpfen erfolgt an der Wasseroberfläche auf Wasserpflanzen.</p>
<p>Bei den Eintagsfliegen findet die Befruchtung während des Fluges statt. Danach legt das Weibchen die Eier in einem Gewässer ab. Das ein- bis vierjährige Larvenstadium verbringen die Eintagsfliegen im Wasser. Das Schlüpfen erfolgt an der Wasseroberfläche oder an Land. Nach dem Schlüpfen haben diese Fliegen eine Lebenserwartung von ein bis vier Tagen.</p>
<p>Während des zweiten Tauchgangs sammelten wir mit Hilfe von Plastikbehältern diverse Lebewesen ein. Um viele verschieden Lebewesen einzusammeln, ist es empfehlenswert langsam zu tauchen, nichts aufzuwirbeln und gut austariert zu sein. Währenddessen wurden vor dem DUC-Heim Aquarien mit Süßwasser gefüllt sowie Auffangbecken, Schälchen, Pipetten, Pinzetten, Lupen und Mikroskope aufgebaut. Nachdem wir unsere Behälter-Inhalte in die Auffangbecken geschüttet hatten, suchten wir mit Fingern und Pinzetten nach Lebewesen. Schnell wurden wir fündig und siedelten sie in kleine, mit Seewasser gefüllten, Schälchen um. Diese wurden mit bloßem Auge und/oder unter den Mikroskopen beobachtet.</p>
<p>So konnte während des Tauchganges in kleinen Behältern gesammelt folgendes gesehen werden: Libellenlarve, Köcherfliegenlarve, Rote Wassermilben, Flohkrebs, Glockentiere, Eintagsfliegenlarve und Zuckmückenlarve.</p>
<p>In einem kleinen, mit Süßwasser gefüllten Schälchen befanden sich eine Libellenlarve und eine Rote Wassermilbe. Das Schälchen wurde unter ein Binokular gestellt, das an einen Laptop angeschlossen war. So sahen wir in 20- bis 40-facher Vergrößerung auf der Leinwand diese beiden Tiere. Dann geschah es: Die Liebellenlarve mit ihrem umgebauten Mundwerkzeug, an deren Spitze sich zwei große Klauen befinden, packte die Rote Wassermilbe und führte sie zum Maul! Die Milbe hatte keine Überlebenschance und wurde Stück für Stück weiter in das Maul hineingeschoben. Nach ca. fünf Minuten gab es keine lebendige Wassermilbe mehr.</p>
<p>Es ist schon Beeindruckung, welche verschieden artigen Pflanzen und Tiere sich im und am See befinden. Im Hohendeicher See finden regelmäßig Untersuchungen, Gutachten, Messungen und Überwachungen statt, die von Instituten, Behörden und Umweltämtern durchgeführt werden.</p>
<p>Umweltgerechtes Tauchen fängt schon bei der Planung an. Über die vielen Möglichkeiten, der Umwelt wenig Schaden zuzufügen, sollte sich jeder Taucher bewusst sein.</p>
<p>Olaf Rieckhoff</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Scooter-Kurs in Hemmoor</title>
		<link>https://ath-ev.de/scooter-kurs-in-hemmoor/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Olaf]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 27 Jul 2017 20:53:15 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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					<description><![CDATA[Um mir einen Scooter auszuleihen und um längere Strecken im Binnensee oder im Roten Meer zurückzulegen, habe ich mich 2013 für einen Scooter-Kurs im Taucher-Zentrum entschieden. An einem Wochenende in Hemmoor habe ich mit zwei verschiedenen SUEX Scootern insgesamt vier Tauchgänge durchgeführt. Bei einem Neukauf dieser Modelle wäre man mit ca. 2.800 € bzw. 3.800... <div class="link-more"><a href="https://ath-ev.de/scooter-kurs-in-hemmoor/">Weiterlesen</a></div>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Um mir einen Scooter auszuleihen und um längere Strecken im Binnensee oder im Roten Meer zurückzulegen, habe ich mich 2013 für einen Scooter-Kurs im <a href="http://www.taucher-zentrum.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Taucher-Zentrum </a>entschieden. An einem Wochenende in <a href="http://www.kreideseetaucher.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Hemmoor</a> habe ich mit zwei verschiedenen <a href="http://www.suex.it/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">SUEX Scootern </a>insgesamt vier Tauchgänge durchgeführt. Bei einem Neukauf dieser Modelle wäre man mit ca. 2.800 € bzw. 3.800 € dabei. Bevor wir mit den Geräten ins Wasser durften, wurden uns der ca. 20 Kg schwere und ca. 1 Meter lange Scooter erklärt. Eine Batterie von Akkumulatoren versorgt einen Elektromotor mit Strom, der den Propeller antreibt. Um zu ermitteln, wie lange der Akku hält und mit welcher Umkehrzeit man zukünftig planen muss, lädt man den Akku vollständig auf und fährt mit ihm so lange im Wasser bis er leer ist (Bourne Time). Empfehlenswert ist, dieses in einem Binnengewässer durchzuführen.</p>
<p>Nachdem wir noch weitere Informationen über Aufbau und Technik, Pflege und Wartung, Lagerung und Transport, Ausfall des Scooters, Tauchgangsplanung sowie Handhabung des Scooters erhalten hatten, folgte der erste Tauchgang. Wir bauten die Scooter zusammen, überprüften den stufenlosen Trigger („Gasgriff“) und den Propeller. Wir legten die Scooter beim Einstieg 1 ins Wasser und sicherten sie am Ufer.</p>
<p>Wir waren zu dritt: Außer mir noch ein weiterer Kursteilnehmer sowie der Tauchlehrer. Nachdem wir unsere Tauchausrüstung angelegt hatten, stiegen wir ins Wasser und sicherten die Scooter mit einem Karabiner im Schrittgurt. Beim Abtauchen wird der Scooter noch nicht eingeschaltet. Wir tauchten zur Übungsplattform, prüften dort noch einmal unsere Ausrüstung und stellten die Länge des Verbindungsseils zwischen Scooter und Schrittgurt ein. Nun folgte die erste Übung: Versorgen des Tauchpartners mit Luft (langer Schlauch mit Atemregler), gleichzeitig Festhalten des eigenen Scooters mit der linken Hand und Beibehalten der austarierten Lage.</p>
<p>Danach durften wir „Gas geben“. Der Scooter wird mit einer Hand gehalten. Mit dieser wird auch Gas gegeben. Der Scooter zog zügig los und wir tauchten auf 12 Meter ab, gleichzeitig sorgten wir für unseren Druckausgleich und die richtige Tarierung. Der Scooter ist so getrimmt, dass er waagerecht im Wasser liegt. Zu Beginn dieses ersten Tauchganges war die Handhabung noch ungewohnt. Während des Tauchganges kam ich mit dem Scooter immer besser zurecht.</p>
<p>Beim zweiten Tauchgang sind wir große und kleine Kurven sowie Achten um das Segelboot und die Übungsplattform getaucht. Außerdem übten wir 180 Grad Wendungen. Bei zwei weiteren Tauchgängen wurde das Abschleppen eines defekten Scooters mit und ohne Tauchpartner durchgeführt. Weitere Übungen: Gruppenführung bei einer 3er-Gruppe und 10 Minuten bei maximaler Geschwindigkeit ohne Zwischenstopp.</p>
<p>Nach 4 Tauchgängen und viel Theorie haben wir den Kurs erfolgreich abgeschlossen.</p>
<p>Olaf Rieckhoff</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Kalkan – eine Vereinsfahrt in die Türkei</title>
		<link>https://ath-ev.de/curacao-bon-bini-mit-hollaendischem-flair/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Olaf]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 18 Apr 2015 20:11:12 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Tauchreisen]]></category>
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					<description><![CDATA[Im Juni machten sich einige Vereinsmitglieder auf den Weg nach Kalkan: Ab in den Flieger von Hamburg nach Dalaman, danach mit dem Minibus noch gute zwei Stunden Richtung Osten. Dort bezogen wir abends unsere Zimmer im Hotel Pirat mit tollem Blick über den Hafen und die Bucht. Das Hotel Pirat befindet sich in Hanglage, terrassenförmig... <div class="link-more"><a href="https://ath-ev.de/curacao-bon-bini-mit-hollaendischem-flair/">Weiterlesen</a></div>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Im Juni machten sich einige Vereinsmitglieder auf den Weg nach Kalkan: Ab in den Flieger von Hamburg nach Dalaman, danach mit dem Minibus noch gute zwei Stunden Richtung Osten. Dort bezogen wir abends unsere Zimmer im <a href="http://www.hotelpirat.com/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Hotel Pirat</a> mit tollem Blick über den Hafen und die Bucht.</p>
<p>Das Hotel Pirat befindet sich in Hanglage, terrassenförmig aufgebaut (viele Treppen, kein Aufzug) direkt am Hafen gelegen, trotzdem kurze Wege zum und vom Tauchschiff. Die gleich gegenüber bestehende Altstadt aus geheimnisvollen Gassen und Wegen, Restaurants, Kneipen und Läden laden zum Einkaufen und auch zum Entspannen ein.</p>
<p>Frühstück und das abwechslungsreiche abendliche Buffet konnten wir auf der Poolterrasse in nettem Ambiente, mit Blick auf die Bucht genießen.</p>
<p>Nach dem Frühstück ging es täglich gleich zum Schiff, das es leider nicht mehr gibt. Wer einmal aussetzen wollte – kein Problem, wir trafen uns spätestens zum Abendessen wieder. Am ersten Tag gab es natürlich ein ausführliches Briefing bei der Tauchbasis<u>.</u> Geplant und gewünscht wurde immer ganztägig auf See zu bleiben. Abfahrt aus dem Hafen in die große Bucht mit erstem Tauchgang, Mittagspause ankernd in einer ruhigen Bucht, leckere Verpflegung an Bord, danach zweiter Tauchgang und zurück in den Hafen. In der kleinen Kombüse wurde jeden Tag leckeres Essen aus Fisch, Fleisch, Nudeln, Reis, Kartoffeln und Reis in sehr vielfältigen Varianten zubereitet.</p>
<p>Die Unterwasserlandschaft wird von Felsen und Riffen geprägt und bei den vielen Tauchgängen hat die Tauchgruppe auch folgende Lebewesen gesehen:</p>
<p>Gelbe Zylinderrose, schwarze Seegurke, violette Fadenschnecke, gelbe Netzmuräne, kleiner Drachenkopf, Papageienfische, großer Bärenkrebs, Schwärme von braunen Mönchsfischen, Regenbogenbrassen, Mittelmeer-Drückerfisch, brauner Zackenbarsch, Feuerwurm, Trompetenfische, violetter Seeigel, Schraubensarbellen und weiße Kalkröhrenwürmer.</p>
<p>Eines Mittags lagen wir vor Anker in einer Bucht und entdeckte einen schwimmenden Seehund. Bei einem anderen Tauchgang in der Frenk Bay stießen wir auf ein Amphorenfeld. Diese Überreste stammen von gesunkenen Booten aus der lykischen Zeit.</p>
<p>An der Steilwand des Medaillon-Reefs kann man eine lange, bereits bewachsene Ankerkette begutachten, die zwischen zwei Felsnasen hängt – wie ein Medaillon. Der dazu passende Anker liegt noch oben auf dem Riffdach, das bei 18 m beginnt.</p>
<p>Auch ein Wrack hat die Bucht zu bieten. Die „Duchess of York“, ein Kohlefrachter aus England, der 1920 gesunken ist. Einige Wrackteile liegen verstreut in 17 Meter Tiefe, weiter geht es an die Felskante auf ca. 30 Meter, wo ebenfalls einzelne Trümmerteile an der Steilwand liegen. Weiter unten bei 40 Meter Tiefe liegt ein sehr großes Rumpfteil aus Stahl</p>
<p>Gut erholt machten wir uns wieder auf die Rückreise. Wir hatten viel Spaß, leckeres Essen, schöne Tauchgänge, entspannte Abläufe auf dem damaligen Tauchschiff und einen Urlaubsort mit guter Infrastruktur, der im Juni (Vorsaison) noch nicht überfüllt ist.</p>
<p>Olaf Rieckhoff</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
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