Überflutete Porphyrbrüche in Sachsen-Anhalt
Vom 16. bis ins 20. Jahrhundert wurde rund um Löbejün Porphyrstein abgebaut. Als der Abbau endete, füllten sich die Brüche mit Wasser – heute sind sie beliebte Tauchziele mit Sichten von über 10 Metern.
Die Fahrt
12 ATH-Mitglieder machten sich am 23. August auf den Weg. Bereits beim ersten Kessel gab es eine Begegnung mit dem legendären Störfisch, der die Brüche bewohnt. Auf rund 12 m Tiefe folgten wir dem kompletten Rundkurs und entdeckten alte Bergbauartefakte: Schienen, Kabeltrommeln, Rohrleitungen.
Kessel 2 und 3
Kessel 3 bot eine beeindruckende Vielfalt an Bergbaurelikten: Waggons, steinbeladene Behälter, ein verzweigtes Schienennetz mit Weichen. Das Vorarbeiter-Häuschen lässt sich vollständig unter Wasser durchqueren.
Kessel 2 verlangte einen anspruchsvollen Abstieg, belohnte dafür mit unberührtem Gerät und gelegentlichen galizischen Krebsen.
Untergebracht in einem freundlichen italienischen Gasthaus – zwei letzte Tauchgänge am Sonntag, dann Heimreise.
